Magazin
Wir liefern Fakten für die Arbeit der Zukunft.
Für alle, die eine faire
und nachhaltige Zukunft gestalten wollen.
Es geht um Mitbestimmung, um Transformation, um Gerechtigkeit.
Wir zeigen Zusammenhänge, geben Orientierung und finden Antworten für den Wandel.
Mit Wissenschaft aus der
Hans-Böckler-Stiftung.
Wir gestalten Wandel.
Strategien rechter Pseudogewerkschaften

Rechtsextreme Akteure nutzen reale Sorgen im industriellen Wandel und inszenieren sich als wahre Stimme der Belegschaft. Das Working Paper »Konfliktlinien des rechten Betriebspopulismus« von Maurice Laßhof und Ulrich Brinkmann zeigt, mit welchen Strategien eine rechte Pseudogewerkschaft vorgeht – und wie gewerkschaftliche Gegenstrategien aussehen können.
Eine Frage der Zukunft
Was hilft gegen Demokratiefeinde im Betrieb?
Wer entscheidet heute über die Jobzusage?
Wie unterwandern rechte Gruppen den Betrieb?
Wer saniert in Zukunft unsere Häuser?
Zerstört die Energiewende Jobs?
Scheitert lebenslanges Lernen am Geld?
Wie finanzieren wir die Klimawende?
Woher kommt der Transformationsfrust?
Mehr Digitalisierung = mehr Geschlechtergerechtigkeit?
Was wissen wir über Superreiche in Deutschland?
Was bedeuten Karrierewechsel in der Lebensmitte?
Wie verändern Large Language Models unsere Arbeit?
Wer steht hinter der Klimawende?
Was ist "Union Busting"?
Warum gibt es Arbeitslose trotz Fachkräftemangel?
Revolutioniert KI die Büroarbeit?
Bringt KI mehr Effizienz oder mehr Verdichtung?
Warum sorgt Technik nicht für fairere Löhne?
Warum versagt das System, sobald Arbeit krank macht?
Was erwarten Beschäftigte in der Transformation?
Sind Algorithmen die neuen Chefs?
Wann wird Arbeit zur Sucht?
Macht die Tagesreinigung Jobs in der Gebäudereinigung attraktiver?
Macht Homeoffice unseren Alltag einfacher?
Zukunftsbilder von Arbeit
Wie stellst Du Dir die Arbeit 2040 vor? Chatte mit »Lona«, unserem ArBOT der Zukunft, und teile dein Zukunftsbild!
Vision eines inklusiven, nachhaltigen Bürogebäudes im Jahr 2040 nahe Potsdamer Platz in Berlin: lichtdurchflutet, mit Solar- und Windenergie, Gemeinschaftsküche, Bäckerei, Kinderbetreuung, Hologramm-Arbeitsplätzen und einem zentralen Obstgarten – ein Ort der Vielfalt, Fürsorge und Zusammenarbeit.
Ein 65-jähriger Mann sitzt 2040 in einem Altenheim-Wohnzimmer, gebannt und süchtig vor einem Bildschirm mit Social-Media-Feed, umgeben von anderen ebenso isolierten, bildschirmversunkenen Senioren – eine bittersüße Vision der Zukunft der Arbeit und des digitalen Lebens.
Eine solarpunk-geprägte Insel des Lebens im Jahr 2040, umgeben von einer unbewohnbaren Wüstenlandschaft. Im Vordergrund pflegt ein Mensch liebevoll ein künstlich-intelligentes Wesen in einer grünen, technologisch fortschrittlichen Umgebung – ein Bild der Koexistenz und Effizienz.
Ein futuristischer, aber ruhiger Flughafen- und Heliport-Komplex im Jahr 2040: klare Strukturen, weite Grünflächen und eine Schafherde, die das Gras kurz hält – ein Sinnbild für Struktur, Ruhe und die Verbindung von Technik und Natur in der Arbeitswelt der Zukunft.
»Die Studie zeigt eindeutig, dass Einflussnahmeversuche von extrem rechten Kräften bereits jetzt Folgen für die Soziale Arbeit in Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern haben. Zudem ist offensichtlich, dass dies als Versuch gedeutet werden kann, die Handlungsautonomie der Sozialen Arbeit erheblich einzuschränken.«
Wer attackiert wird
In Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern nutzt die extreme Rechte scheinbar neutrale parlamentarische Instrumente, um öffentliche und zivilgesellschaftliche Akteur*innen im Sozialwesen systematisch einzuschüchtern.

Auf einen Blick:
822
parlamentarische Dokumente und Pressemitteilungen der AfD aus Mecklenburg-Vorpommern (497) und Thüringen (325) wertete das Forschungsteam für den Zeitraum 2020 bis 2025 aus.
Rund 50 Prozent
dieser erfassten Eingaben sind sogenannte Kleine Anfragen – sie sind auch das zentrale Instrument, mit dem Verwaltungen gebunden und Träger in der Sozialen Arbeit unter Druck gesetzt werden.
7,7 Eingaben pro Monat
reichte die AfD in Mecklenburg-Vorpommern Anfang 2025 durchschnittlich ein. Ende 2020 waren es noch 2,8 – der parlamentarische Druck hat sich dort also fast verdreifacht.

