Dr. Irene Weipert-Fenner
Senior Research Fellow, Vorstandsmitglied
Leibniz-Institut Friedens- und Konfliktforschung (PRIF)
Frankfurt am Main
Zur WebseiteDr. Irene Weipert-Fenner ist Senior Research Fellow und Vorstandsmitglied am Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung (PRIF) in Frankfurt am Main. Sie forscht zu autoritären Regimen, Demokratisierung, Protest und sozialen Bewegungen mit Schwerpunkt auf sozioökonomischen und -ökologischen Konflikten. Neben anderen Themen hat Irene Weipert-Fenner intensiv zur Arbeiterbewegung und zu Mobilisierung von Arbeitslosen in Nordafrika gearbeitet.
Irene Weipert-Fenner ko-leitet aktuell ein von der Hans-Böckler-Stiftung gefördertes Forschungsprojekt, das sich mit nationalen und transnationalen Allianzen sowie Konfliktlinien um grünen Wasserstoff befasst. Das Projekt analysiert, wie sich politische und gesellschaftliche Akteure in Deutschland als Importland sowie in vier zentralen Exportländern – Namibia, Tunesien, Chile und Kolumbien –, zu grünem Wasserstoff positionieren.
Weipert-Fenner promovierte im Jahr 2013 im Fach Politikwissenschaft an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Sie ist Vorstandsmitglied des Forschungsnetzwerks „Mediterranean Politics and Society“ des European Consortium for Political Research (ECPR). 2019 war sie Vertretungsprofessorin für Politik des Nahen und Mittleren Ostens an der Universität Marburg und von 2019 bis 2024 aktives Mitglied der Arab German Young Academy (AGYA).
Neben zahlreichen anderen Publikationen ist sie die Autorin von The Autocratic Parliament: Power and Legitimacy in Egypt, 1866-2011 (Syracuse University Press, 2020), Herausgeberin von “Socioeconomic reforms in times of political transformation: Conflicts over the political economy in Egypt and Tunisia post-2011“ (Mediterranean Politics 2025, 30(1)) und Mitherausgeberin von Socioeconomic Protests in MENA and Latin America: Egypt and Tunisia in Interregional Comparison (Palgrave Macmillan, 2020, mit Jonas Wolff), sowie von Clientelism and Patronage in the Middle East and North Africa: Networks of Dependency (Routledge, 2018, zusammen mit Laura Ruiz de Elvira und Christoph Schwarz).
Foto: ©Uwe Dettmar