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Wohnen und Arbeiten zusammendenken in der Umlandstadt

3 | Riga

15.09.2026, 10:00 - 10:15 MESZ

Vor dem Hintergrund zunehmender Disparitäten zwischen sich verdichtenden Großstädten und schrumpfenden Regionen rücken suburbane Räume als zentrale Handlungsfelder nachhaltiger Raumentwicklung in den Fokus. Das Konzept der Umlandstadt beschreibt diese Räume als eigenständige, funktional verflochtene Teilräume der Stadtregion. Ziel ist eine umweltschonende Entwicklung durch die integrierte Betrachtung von Wohnen, Arbeiten, Erholung und Mobilität.
Der Beitrag nimmt diese Perspektive auf und fragt nach konkreten Ansatzpunkten für eine umweltverträgliche Entwicklung der Umlandstadt verbunden mit einer hohen Lebensqualität. Im Mittelpunkt stehen Strategien zur Reduzierung von Flächeninanspruchnahme, zur Stärkung von Nutzungsmischung sowie zur Förderung kurzer Wege und nachhaltiger Mobilitätsformen. Der Beitrag fokussiert besonders die Funktionen Wohnen und Arbeiten und ihre synergiebringenden Verflechtungen. Ergänzend werden gute Beispiele für neue Wohnformen im suburbanen Raum diskutiert, die ein nachhaltiges Wohnen ermöglichen.
Der Beitrag versteht die stärkere räumliche, funktionale, inhaltliche und organisatorische Verflechtung von Stadt und Umland als wesentlichen Baustein, um gleichwertige Lebensverhältnisse zu fördern und Stadtregionen insgesamt resilienter und umweltschonender zu gestalten.

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  • Umweltbundesamt

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