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Brutalisierung des Arbeitslebens: Milei, Trump, Merz?

6 | Almaty

15.09.2026, 15:15 - 16:00 MESZ

Die Session analysiert die globale „Brutalisierung“ des Arbeitslebens durch das Zusammenwirken von radikalisiertem Konservatismus, Rechtsextremismus und libertärem Autoritarismus. Am Beispiel der „Schocktherapien“ von Javier Milei (Argentinien) und Donald Trump (USA) zeigen Anne Tittor und Francesca Barp, wie kollektive Schutzrechte als „Privilegien“ delegitimiert werden, Umverteilung und öffentliche Güter abgeschafft werden und gewerkschaftliche Gegenwehr kriminalisiert wird. Nikolai Huke diskutiert den Transfer auf Deutschland: Zur Debatte steht, inwieweit Vorstöße seitens der CDU/CSU oder der AfD – etwa zur Lohnfortzahlung oder Arbeitszeit – auch hier eine marktradikale Umgestaltung der Arbeitswelt einleiten.

Die Session ist als interaktives Panel mit drei Impulsbeiträgen konzipiert. Nach einer pointierten Einführung in die Länderbeispiele und dem Transfer auf die deutsche Debatte, öffnet sich die Session für eine moderierte Diskussion. Ziel ist der direkte Austausch mit den Teilnehmenden über das Wesen der marktradikalen Offensive und gewerkschaftliche Antworten auf sie.

Foto © Axrg (CC BY-SA 4.0)

Referent*innen

Moderator*innen

Partner

  • Universität Hamburg

    Bild von Universität Hamburg
  • Hamburger Institut für Sozialforschung

    Bild von Hamburger Institut für Sozialforschung