Lieferkettengesetze in der Praxis – Fortschritt oder Feigenblatt? | LABOR.A® 2025
Die Lieferkettengesetze in Deutschland und Europa (LkSG & CSDDD) sollen die Menschenrechte in globalen Lieferketten stärken – aber was bringen sie in der Praxis tatsächlich? Gemeinsam mit UNI Global Union, dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und der US-Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) werden wir diese Frage anhand eines aktuellen Falls untersuchen: Die UAW hat beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eine Beschwerde gegen Mercedes-Benz eingereicht und wirft dem Unternehmen Angriffe auf die Vereinigungsfreiheit vor. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen aus diesem Verfahren – und die allgemeinere Frage, wo Regulierung neue Machtressourcen für die Mitbestimmung schafft und wo sie zu kurz greift. Eine internationale Gewerkschaftssession – konkret, kontrovers, interaktiv.
Referent*innen: Miriam-Lena Horn (Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)), Darius D. Sivin., PhD (United Automobile Aerospace and Agricultural Implement Workers of America (UAW)), Kelly Fay Rodriguez (Director of the Human Rights Due Diligence Competence Center)
Moderation: Georg Weininger (German Agency for International Cooperation (GIZ))
Partner: German Trade Union Confederation (DGB), Uni Global Union Copyright Preview Photo ©Gerngross + Glowinski
