(K)eine Arbeit?! Arbeitspolitische Herausforderungen von Content Creation | LABOR.A® 2024
Aus dem Programmheft der LABOR.A® 2024:
Social-Media-Plattformen wie YouTube, Instagram oder TikTok verändern den Medienkonsum nachhaltig. Knapp 70% der unter 30-Jährigen nutzen diese Plattformen täglich zur Unterhaltung und Information (ARD/ZDF-Onlinestudie). Die Plattformen selbst erstellen keine Inhalte, sondern verwerten Content, der von User*innen – oftmals durch solo-selbstständige Content Creator*innen – erstellt wird. YouTuber*in oder Influencer*in zu sein gilt unter Jugendlichen als "Traumberuf". Diese Tätigkeiten finden im (noch) großteils unregulierten Arbeitsmarkt der Creator Economy statt und bewegen sich zwischen Hobby und Selbstständigkeit. Wir diskutieren in der Session mit Akteur*innen dieser neuen Arbeitswelt über Gute Arbeit und den Regulierungsbedarf.
Referent*innen: Fabian Hoose, Sophie Rosenbohm und Fabian Beckmann (Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ)), FeineKatze (Streamer), Kuchenfee Lisa (Konditorin, Creator), Michael Brycz (Bitstream Media Lab)
Partnerorganisationen: Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg, Ruhr-Universität Bochum