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Grüner Kolonialismus oder transnationale Partnerschaft? Über Konflikte und Solidarität in der globalen Energiewende | LABOR.A® 2026

Für die Transformation zu einer postfossilen Wirtschaft ist Europa auf Rohstoffe und Land im Globalen Süden angewiesen. Statt Öl benötigen Industrienationen jetzt Wind, Sonne, Wasser sowie seltene Metalle und Erden für grünen Strom, grünen Wasserstoff und Batterietechnik und nicht zuletzt für die Digitalisierung. An diesen Lieferketten hängt die Zukunft von Standorten und Arbeitsplätzen, auch in Deutschland.

Wiederholen sich dabei koloniale Muster und imperiale Ausbeutungsstrukturen? Ist die Kehrseite der grünen Digitalisierung ein digitaler Kolonialismus? Oder verschieben sich genau jetzt die Machtverhältnisse, weil Arbeitsplätze entstehen und in lokale Zulieferindustrien investiert wird?

Referent*innen: Dr. Irene Weipert-Fenner (Leibniz-Institut Friedens- und Konfliktforschung (PRIF)), Prof. Dr. Vera Trappmann (Leeds University Business School), Ingo Dachwitz (netzpolitik.org), Frederik Moch (Deutscher Gewerkschaftsbund)

Moderation: Martin Hoffmann

Video mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache.

Copyright Preview Photo: ©Gerngross + Glowinski