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Für die ökonomische Eigenständigkeit von Frauen: Close the Care Gap! | LABOR.A® 2024

Aus dem Programmheft der LABOR.A® 2024:

Frauen leisten pro Woche durchschnittlich 9 Stunden mehr unbezahlte Arbeit als Männer. Das ist mehr als ein "Normalarbeitstag". Dieser wöchentliche Erwerbsarbeitstag fehlt Frauen – im Portemonnaie, bei den beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten, bei der Rente. Damit Frauen wie Männer wirtschaftlich auf eigenen Beinen stehen können, muss die unbezahlte Arbeit in Haushalt und Familie endlich gerechter zwischen ihnen verteilt werden. Wichtige Rahmenbedingungen dafür gestaltet die Politik. Aber auch die Arbeitgeber*innen tragen Verantwortung dafür, dass Frauen und Männer Familie und Beruf unter einen Hut bekommen, indem sie beide gleichermaßen Erwerbs- und Sorgearbeit leisten können. Was dafür nötig ist, ist Gegenstand dieser Session.

Referentinnen: Bettina Rainer (Bündnis Sorgearbeit fair teilen), Clara Schäper (DIW), Kirsten Wendland (BMFSFJ)

Moderation: Katharina Linnepe (Journalistin)

Partnerorganisationen: Frauen im Deutschen Gewerkschaftsbund, Bündnis Sorgearbeit fair teilen