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Widerstände und Gerechtigkeitsansprüche in der sozial-ökologischen Transformation | LABOR.A® 2025

zuletzt aktualisiert: 12. December 2025

Aus dem Programmheft der LABOR.A® 2025:

Die Idee der Just Transition zielt auf gerechte Übergänge für Beschäftigte und ihr Lebensumfeld: In der sozial-ökologischen Transformation sollen sie einen Ausgleich für die Nachteile erhalten, die sie erfahren. Mittlerweile wird jedoch deutlich, dass mehr als ein "Schmerzensgeld" notwendig ist, um Gerechtigkeit herzustellen, die sowohl sozialen als auch ökologischen Ansprüchen genügt. Im politischen Prozess wird vernachlässigt, wie Beschäftigte selbst die Transformation wahrnehmen, welchen Handlungsoptionen und -restriktionen sie unterliegen und was aus ihrer Sicht sinnvoll und gerecht wäre. In Berichten von Beschäftigten aus dem Stromnetzausbau und der Energieversorgung bricht sich eine Mischung aus politischer Entfremdung und Erfahrung neuer Möglichkeiten Bahn. Dabei berufen sie sich auf ihren Auftrag der Daseinsvorsorge, während sie mit zahlreichen Widersprüchen in der Planung, Finanzierung und Regulierung ringen. Anhand von Beispielen diskutieren wir, wie Spannungsfelder in einer ökologisch orientierten Arbeits- und Gewerkschaftspolitik bearbeitet werden können.

Referent*innen: Jana Flemming (DGB - Deutscher Gewerkschaftsbund), Hans Rackwitz (Institut für Sozialforschung (IfS)), Fabian Scheller (DGB - Deutscher Gewerkschaftsbund)

Moderation: Christian Wille (ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft)

Partnerorganisationen: DGB - Deutscher Gewerkschaftsbund, ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, Institut für Sozialforschung (IfS)