Kreative Arbeit kalkulierbar machen | LABOR.A® 2024
zuletzt aktualisiert: 5. January 2026
Aus dem Programmheft der LABOR.A® 2024:
Kreative Arbeit gilt als zeitlich nicht fassbar. Eine Rechtfertigung für fehlende Arbeitszeitregelungen und intransparente Bezahlung – auch im Bereich Regie. Bei der Inszenierung von Bühnenwerken gelten unbegrenzte Arbeitsflows und produktive "Freizeit" als Merkmale des kreativen Prozesses. Faire Bezahlung auf Grundlage der Arbeitszeit? Für viele undenkbar! Deshalb hat ver.di ein Modell entwickelt, das kreative Arbeit zeitlich messbar macht. Ein digitaler Rechner ermöglicht es Künstler*innen, Honorare mit Orientierung am TVöD und auf Grundlage ihrer Arbeitszeit zu berechnen. Theoretisches Gedankenspiel oder praktisches Zukunftsmodell? Gemeinsam probieren wir es aus und kalkulieren Arbeitszeit und Honorar einer Theaterproduktion.
Referent*innen: Lisa Mangold (ver.di), Jakob Weiss und Magz Barrawasser (Netzwerk Regie e.V.)
Partnerorganisationen: ver.di (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft), Netzwerk Regie e.V.